Traumasensibel – Was genau ist das eigentlich?
Das Thema Trauma kommt allmählich immer mehr ins Bewusstsein und in die Öffentlichkeit. Und noch immer ist es umrankt von Vorstellungen großer Schwere und langwierigen Prozessen. Zurecht haben manche dabei auch Angst vor Retraumatisierung bei der Vorstellung, ihr erlebtes Leid in einer Therapie noch einmal in allen Details erzählen zu müssen.
Doch das muss gar nicht sein. Heute gibt es ganz andere Herangehensweisen an schwierige Situationen und nicht selten ist ein traumasensibles Coaching zunächst hilfreicher, als wirkliche Therapie. Weil es Vertrauen schafft und Raum, der vorher nicht gegeben war.
Was ist eigentlich der Unterschied von beiden?
Im traumasensiblen Coaching machen wir das nicht. Natürlich hören wir zu, wenn ein Klient von sich aus etwas erzählen will, was seine Kindheit betrifft, doch fragen wir dann eher: „Wie fühlt sich das heute an, wenn Du darüber sprichst?“ anstatt „Wie hast Du Dich damals gefühlt?“ Wir bleiben also immer im Hier und jetzt, im gegenwärtigen Moment und arbeiten mit dem, was sich jetzt in dieser Situation zeigt.
Die Gefahr der Retraumatisierung ist somit weitgehend ausgeschlossen und im Kontakt mit dem Coach eröffnet sich für den Klient ein Raum für neue Perspektiven und Möglichkeiten.
Den Raum halten
„Den Raum halten“ nennen wir das und meinen damit, dass der Coach selbst präsent und offen, entspannt und mitfühlend, aber nicht mitleidend ist. Als Coach sollten wir eine offene, wertschätzende und wertfreie Haltung mitbringen. In diesem Raum kann der Klient oder die Klientin dann einfach sein, authentisch und vor Urteilen geschützt. Durch geeignete Fragen oder durch hilfreiche Informationen seitens des Coachs kann er oder sie seinen eigenen Weg aus der Verstrickung und hinderlichen Emotionen hin zu neuen Erkenntnissen finden.
Jeder Prozess ist einzigartig
Trotz aller erlernten Techniken ist dieser Weg so einzigartig wie der Mensch selbst, und es braucht weit mehr für eine gute Begleitung als bestimmte Fragetechniken zu beherrschen, die eine Ausbildung uns lehren kann. Es ist die Lebenserfahrung und ein feines Gespür für das, was sich neben den Worten, die gesprochen werden, im Feld des Klienten zeigt.

Und natürlich braucht es auch eine gute Selbstwahrnehmung der begleitenden Person, denn ein Coach sollte klar erkennen können, was sich in seinem eigenen Feld an Emotionen und Gefühlen gerade tummelt und welche die des Klienten sind.
Führen und Folgen
So kann der Coach klar führen durch den Dschungel an Gedanken und Empfindungen und folgen, wenn vom Klient ein Stück der eigenen Spur wiederentdeckt wird.
Auf diese Art gelingt es im Coaching trotz Trauma im Gepäck Wege zu gehen, um Ziele zu erreichen, die vorher scheinbar unerreichbar waren. Denn das entscheidende und vor allem hinderliche Merkmal in Verbindung mit Trauma ist die Aussage und bisherige Erfahrung: „Ich kann nicht.“

„Ich kann nicht“ wird zu „Ich kann es noch nicht“
„Ich kann nicht“ wird im traumasensiblen Coaching zu „Ich kann es noch nicht wieder“ oder „Ich konnte es bisher nicht.“
Spannend ist es dann herauszufinden, welchen Weg wir gemeinsam finden können, damit es doch gelingen kann.
Es ist eine Selbsterkundung und braucht die Bereitschaft, sich selbst zu begegnen und den Mut, ein Gefühl auch mal halten zu können. Der Coach an Deiner Seite sorgt dafür, dass die Dosis der Ladung für das Nervensystem nicht zu viel wird. Denn wie immer im Leben so gilt auch hier: „Erst die Dosis macht das Gift.“
Wir müssen also nicht das Trauma oder das Thema selbst bearbeiten, wenn sich auf Deinem Weg ein Trigger zeigt. Im Zusammenspiel von Körper, Geist und Emotionen finden wir auch so die Tür, die wieder Licht ins Dunkle bringt. Und manchmal löst sich dabei ganz nebenbei auch ein Trauma auf, obwohl wir es gar nicht direkt bearbeitet haben.
Heilung ist immer ganzheitlich
In meiner Arbeit kombiniere ich gerne traumasensibles Coaching mit energetischem Heilwissen und den Informationen aus Deinem Seelenplan. So wird Heilung zu einem kreativen Akt, der erfolgreich ist und auch Spaß machen kann.

Du kannst Dir selbst ein Bild davon machen, zum Beispiel bei einem VIP-Wochenende im Zauberhaus, dort, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Für mehr Infos schreib mir eine Mail an as@astridschellenberger.com.
Gelegenheit, zu heilen und zu wachsen
Denn nicht das einfache Leben ist es, das uns in Wahrheit erfüllt und glücklich sein lässt, sondern das Genießen der Zeit, wenn es einfach ist und die Freude an der Möglichkeit zu wachsen, wenn es im Leben mal herausfordernd wird.
Mein eigenes Leben gab mir bereits reichlich Gelegenheit, mich an Herausforderungen zu erfreuen. Und ich gebe zu, dass mir diese Freude nie von Anfang an gelungen ist. Zunächst ist da ein Schock, ein Erschrocken sein darüber, dass gerade mir das passiert, vielleicht auch ein Gefühl von Schuld oder dem Leugnen der eigenen Schuld an dieser Situation. Es mischt sich mit einem ungläubigen Staunen und der Panik vor dem Unbekannten.
Und manchmal gilt es auch, ein Gefühl der Ohnmacht zu erkennen und zu überwinden.
Der erste Schritt in ein neues Leben
Doch immer ist da auch die Gewissheit, dass alles gut ist, so wie es ist, und dass dieser Moment, so schmerzlich er auch sein mag, nur der erste Schritt ist in ein neues Leben. Und jedes neue Leben ist wahrhaftiger als das alte, ...
- ... weil so viele Illusionen sich auflösen durften,
- ... weil sich neue Talente in mir zeigen
- ... und weil Ängste sich in neue Fertigkeiten und noch mehr Vertrauen ins Leben wandeln können.

Vertrauen ins Leben ist vor allem auch das Vertrauen in meinen ganz eigenen Weg durchs Leben, der nur von mir erfolgreich gegangen werden kann. So wie Deiner nur von Dir erfolgreich gegangen werden kann.
Wenn Du strauchelst auf Deinem Weg
Manchmal strauchelst Du vielleicht auf Deinem Weg. Dann ist es gut, jemanden an Deiner Seite zu haben, der Dich
- auffängt und Dich an Dein Licht in Dir erinnert,
- den Weg dorthin mit Dir gemeinsam beleuchtet
- und Dir wieder hilft, Dich selbst zu spüren und Deine Grenzen zu erkennen.
Nicht die Grenzen dessen, was Du schaffen kannst, sondern die Grenzen dessen, die Du zwischen Dir und anderen wahren willst, um Dich nicht immer wieder von Deinem Weg abbringen zu lassen.

Besonders Menschen mit frühkindlichen und vorgeburtlichen Verlusterfahrungen dürfen dies zu ihrer ersten Aufgabe machen. Sich selbst wieder im Körper spüren zu lernen, um zu erkennen, wo ihre eigenen Grenzen sind, die sie wahren und für die einstehen wollen.
VIP-Tage online und im Zauberhaus
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